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Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Witold Kaczmarek
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Gesundheitsnews



Deutsche Krebshilfe rät zu Bewegung mit Abstand
Fit in das Jahr 2021

Gerade jetzt, während des aktuell geltenden Lockdowns, nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel ist körperliche Aktivität besonders wichtig: Sie wirkt sich positiv auf die Psyche aus, stärkt das Immunsystem, hilft Übergewicht zu vermeiden und reduziert das Krebsrisiko. Daher rät die Deutsche Krebshilfe: Bleiben Sie in Bewegung! Nutzen Sie Bewegungsformen, die auch während der Covid-19-Pandemie möglich sind, ohne sich selbst und andere zu gefährden.

Sportstätten sind geschlossen, Mannschaftssport findet nicht statt und auch ein Training in Fitnesscentern ist nicht erlaubt. Die mit der Covid-19-Pandemie verbunden notwendigen Vorgaben zur Reduzierung von Kontakten schränken die Bewegungs- und Sportmöglichkeiten der Menschen stark ein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass auf ausreichend körperliche Aktivität verzichtet werden sollte. „Es gibt auch in der jetzigen Zeit ausreichend Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise mit Spaziergängen im Wald, Joggen oder Walken auf wenig frequentierten Strecken oder mit Fitness- und Gymnastikübungen zuhause“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.  

Auch im Alltag ist Bewegung möglich und hilfreich. Wer anstatt mit Bus oder Bahn mit dem Rad fährt und die Treppe anstatt des Aufzugs nimmt, tut etwas für seine Gesundheit und kann gleichzeitig enge Kontakte zu anderen reduzieren.  

Wird die körperliche Aktivität über mehrere Wochen jedoch eingestellt, hat dieses auf den Körper negative Effekte: Bereits nach einigen Tagen steigt der Blutzuckerspiegel, der Stoffwechsel wird heruntergefahren und auf Dauer steigt der Blutdruck. Zudem kommt es zu einem Verlust der Ausdauerfähigkeit und etwas verzögert nimmt die Muskelkraft ab.  

Dauerhaft führt ein inaktiver Lebensstil – gemeinsam mit einer erhöhten Kalorienzufuhr – zu Übergewicht. Ein zu hohes Körpergewicht stellt langfristig ein gesundheitliches Problem dar. In den Fettzellen spielen sich Prozesse ab, die das Entstehen verschiedener Krebsarten begünstigen. Ein hoher Körperfettanteil erhöht das Krebsrisiko für insgesamt 13 Krebsarten.

Informationen und Hilfestellungen, um den Alltag bewegter zu organisieren – zum Beispiel in Arbeitspausen − bietet der Präventionsratgeber der Deutschen Krebshilfe 'Schritt für Schritt. Mehr Bewegung, weniger Krebsrisiko'. Der Ratgeber kann kostenfrei bestellt werden: Deutsche Krebshilfe, Buschstr. 32, 53113 Bonn oder im Internet unter www.krebshilfe.de/infomaterial.

19.01.2021 DGA | Quelle: Deutsche Krebshilfe (openPR)

TÜV Süd: Nüsse, Kerne und Samen richtig lagern
TÜV Süd: Nüsse, Kerne und Samen richtig lagern

Die Nachfrage nach Nüssen und Samen ist in den letzten Jahren unter Verbrauchern stetig gestiegen. Auf die Qualität der wertvollen Nährstofflieferanten wird immer mehr Wert gelegt. Viele Menschen sorgen sich bei Nüssen und Schalenfrüchten auch um die für das menschliche Auge unsichtbaren Schimmelpilzgifte. TÜV Süd informiert über Nüsse als wertvolle, pflanzliche Nährstoffquellen und gibt Hinweise zur richtigen Lagerung.

Nüsse, Kerne und Samen sind heutzutage fester Teil der Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung: Laut der Datenbank Statista nahm der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Nüssen und Schalenfrüchten in Deutschland in den letzten Jahren stetig zu. Im Zeitraum 2018/19 konsumierten deutsche Verbraucher pro Kopf im Durchschnitt rund fünf Kilogramm davon. Bei richtiger Lagerung überstehen Nüsse, Kerne und Samen auch längere Zeiten bis zum Verzehr ohne größere Geschmacks- und Qualitätsverluste. Folgendes sollte dabei beachtet werden.

Hinweise für Verbraucher:

  • Nüsse werden aufgrund ihres hohen Fettgehaltes schnell ranzig. Beispielsweise sind Macadamia-Nüsse mit einem Fettgehalt von ca. 70 Prozent recht anfällig. Aber auch Mandeln, Erd-, und Cashewnüsse verlieren schnell an Qualität, wenn sie falsch gelagert werden – trotz ihres etwas niedrigeren Fettgehaltes (48 bis 55 Prozent).
  • Man sollte Nüsse immer luftdicht, kühl, dunkel und trocken lagern. Die richtige Lagertemperatur beträgt 10 bis 18 Grad.
  • Frische Nüsse schimmeln vor dem Trocknen leicht. Sie in Plastiktüten zu lagern, fördert die Schimmelbildung. Besser sind Stoffbeutel.
  • Ungeschälte Nüsse können länger aufbewahrt werden als geschälte. Die harte, oftmals verholzte Fruchtschale verhindert, dass der essbare Teil der Früchte von ungünstiger Witterung oder zu starkem Sonnenlicht geschädigt wird.
  • Bei selbst gesammelten Nüssen sollte vor dem Einlagern genau kontrolliert werden, ob die Schale unbeschädigt ist und ob keine Risse, Löcher oder Schädlingsbefall erkennbar sind.
  • Haselnüsse werden besser ohne Schale getrocknet und ganz, gehackt oder gemahlen in den Tiefkühler gelegt.
  • Schimmelbildner vermehren sich in gemahlenen Produkten schneller. Wer in Nüssen, Kernen und Samen Schimmelbefall, untypische Verfärbungen, einen ranzigen oder muffigen Geruch bemerkt, sollte die betroffene Packung vollständig entsorgen.
  • Auch bei abgepackten ganzen Nüssen ist es besser, nicht nur die befallenen Nüsse, sondern die ganze Packung zu verwerfen. Oft ist die Ausbreitung des Schimmels nicht mit dem Auge zu erkennen.
Gute Nährstofflieferanten Mandeln, Haselnüsse, Cashew-, Erd- und Walnüsse sowie Pistazien tragen maßgeblich zur Versorgung mit Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, ungesättigten Omega-3-Fettsäuren oder Antioxidantien bei. Auf Grund des geringen Wasseranteiles von zirka vier Prozent haben sie eine hohe Nährstoffdichte (also „viele Kalorien“). Auch Sesam, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne liefern viele lebenswichtige Inhaltsstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Schimmel und Mykotoxine Nüsse, Kerne und Samen stammen häufig aus tropischen und subtropischen Regionen. Sie werden leicht von Schimmel befallen, der krebserzeugende und leberschädigende Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bildet. Der Befall erfolgt oft erst nach der Ernte, zum Beispiel während des Transports oder der Lagerung. Zur Vermeidung von Belastungen durch Mykotoxine müssen Ernte, Lagerung und Transport optimal abgestimmt und kontrolliert werden – und zwar nicht nur im kommerziellen Nussanbau, sondern auch beim privaten Sammler. Verbraucher können Mykotoxine nicht erkennen und auch nicht durch Backen oder Rösten im Haushalt inaktivieren.

Das EU-Schnellwarnsystem Das europäische Schnellwarnsystem Rapid Alert System for Food and Feed informiert über Höchstmengenüberschreitungen und akute Gesundheitsgefahren, die von Lebensmitteln ausgehen. Laut aktuellem Jahresbericht löste die Gruppe der „Nüsse, Nussprodukte und Samen“ die meisten Warnmeldungen unter allen erfassten Produktkategorien aus. Festgestellte Mykotoxine waren – nach krankheitserregenden Bakterien – die zweitwichtigste Ursache für solche Warnungen. Betroffen waren überwiegend Waren aus USA, Türkei, Argentinien und China. Ein Großteil der Produkte konnte bereits an den EU-Importgrenzen aus dem Verkehr gezogen werden.

14.01.2021 DGA | Quelle: © TÜV Süd AG

Aktionsbündnis Osteoporose: Osteoporose führt zu immensen Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit und Unabhängigkeit
Bei Osteoporose wird vermehrt Knochensubstanz abgebaut. Es kommt zu einer Verringerung der Knochendichte - der Knochen wird porös und dadurch brüchiger.

Jedes Jahr erleiden 765.000 Menschen in Deutschland einen Knochenbruch im Zusammenhang mit einer Osteoporose.(1) Jeder fünfte Betroffene ist zwischen 50 und 64 Jahre alt und steht damit meist noch mitten im Berufsleben.(2) Osteoporose-bedingte Frakturen und ihre Folgen führen jährlich zu 1,38 Millionen Krankheitstagen mit weitreichenden Auswirkungen für die Betroffenen, ihre Familien und die Gesellschaft.(1) Dennoch wird nur jeder Fünfte der schätzungsweise 6,3 Millionen Osteoporose-Patienten in Deutschland angemessen behandelt.(2)

Eingeschränkte Arbeitsfähigkeit durch Osteoporose

Osteoporose wird allgemein als eine Erkrankung älterer Menschen wahrgenommen, die zum Altern gehört. Doch das ist eine Fehleinschätzung, denn 21 Prozent der Patienten sind sogenannte "Best Ager" zwischen 50 und 64 Jahren, die privat wie beruflich aktiv sind.(2) 20 Prozent der Osteoporose-bedingten Knochenbrüche treten bei Menschen im erwerbsfähigen Alter auf. Eine dramatische Entwicklung, die sich auch ökonomisch bemerkbar macht. Durchschnittlich wurden in Deutschland infolge dieser Frakturen jährlich 28 Krankheitstage pro 1.000 Personen dokumentiert - nach Schweden der höchste Wert beim Vergleich von sechs europäischen Ländern.(1)

Pflegebedarf nach Osteoporose-bedingten Brüchen

Wie einschneidend ein Knochenbruch das Leben verändert, hängt vom Alter des Patienten, der Lokalisation und Schwere der Fraktur ab. Bei Osteoporose sind häufig Hüfte, Wirbelkörper, Ober- und Unterarm betroffen.(1) Als besonders kompliziert gelten Frakturen der Hüfte. Sie machen etwa ein Fünftel der Brüche aus und können erhebliche körperliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen.(1) Ein Jahr nach einer Hüftfraktur können 40 Prozent der Patienten noch nicht wieder alleine gehen.(1) 80 Prozent der Betroffenen haben Probleme mit Alltagstätigkeiten wie Autofahren oder Einkaufen.(1) Erschwerend hinzu kommt, dass es selten bei einem Bruch bleibt. Nach einem Knochenbruch ist das Risiko innerhalb von 12 Monaten eine weitere Fraktur zu erleiden fünfmal höher. Das ergab ein Vergleich von an Osteoporose erkrankten Frauen ab 50 Jahren mit und ohne Fraktur.(1) Eine verbesserte Nachsorge könnte diese Zahl senken, gegenwärtig erhalten jedoch nur 40 Prozent der Frauen nach der Erstfraktur eine angemessene präventive Behandlung.(1)

Der langfristige Verlust der Unabhängigkeit und Mobilität bedeutet für die Patienten, ihre Familien und Freunde eine enorme physische und psychische Belastung.(1) Hinzu kommen finanzielle Einschränkungen(1), zum Beispiel durch Einkommensausfälle und Pflegekosten.Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht: Europaweit steigt die Zahl der Menschen, die innerhalb eines Jahres nach einer Hüftfraktur auf Langzeitpflege angewiesen sind.(1)

Aktionsbündnis Osteoporose fordert angemessene Behandlung

Viele dieser schweren Krankheitsverläufe ließen sich durch eine rechtzeitige Diagnose und Therapie abmildern. Experten des Aktionsbündnisses Osteoporose betonen, dass dies zurzeit nicht ausreichend geschehe: So erhielten viele Patienten häufig erst zu spät eine Diagnose und auch eine leitliniengerechte Behandlung werde nicht immer konsequent durchgeführt. Die Kampagne KNOCHEN.STARK.MACHER. möchte das ändern und die dramatische Unterversorgung der Menschen mit Osteoporose ins Blickfeld der Gesellschaft rücken. Sie appelliert an die Politik, die Weichen für eine bessere Versorgung zu stellen. Das im Januar 2020 beschlossene Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose ist ein Schritt in diese Richtung.

Informationen zum Aktionsbündnis Osteoporose, zur Kampagne KNOCHEN.STARK.MACHER. und zur Erkrankung Osteoporose finden Sie unter www.aktionsbuendnis-osteoporose.de.

(1) share.iofbonehealth.org/EU-6-Material/Reports/IOF%20Report_GERMAN_DIGITAL_DE.pdf (zuletzt aufgerufen 2.11.2020)
(2)  Hadji P et al. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(4): 52-7; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0052.  

DE-PRO-1120-00025